Der Beirat

Der vierköpfige Institutsbeirat hat die Funktion eines „kritischen Freundes“ und ist mit Personen besetzt, die verschiedenen Disziplinen angehören und die Qualität des Instituts einschätzen sowie in Angelegenheiten von allgemeiner Bedeutung beraten können.

Diedrich Diederichsen

Prof. Diedrich Diederichsen

Autor & Pop-Philosoph

„Ich engagiere mich für das Institut, weil ich davon ausgehe, dass es mit einem erweiterten Begriff von Pop- Musik arbeitet: einer, der sich nicht auf das Musizieren und die Beherrschung von Technik und Instrumentarium reduziert.“

Prof. Diedrich Diederichsen, geboren 1957, arbeitet seit 1979 über Pop-Musik, Politik, Kino und Bildende Kunst. Er lehrt an verschiedenen Hochschulen, seit 2006 an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Er veröffentlicht regelmäßig in Texte zur Kunst, Theater heute und Tageszeitung und lebt in Berlin und Wien. Er hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, zuletzt sein Buch „Über Pop-Musik“, das im März 2014 bei Kiepenheuer & Witsch erschienen ist.
www.diedrich-diederichsen.de

Anke Engelke

Anke Engelke

Schauspielerin, Musikerin, Moderatorin und Comedian

„Mein Alltags- und Berufsbegleiter ´Populäre Musik´ ist persönlich und einzigartig. Aber ich bin ja nicht alleine. Populäre Musik macht was mit jedem. Aufregend, wenn wir mit den bzw. die Studierenden rauskriegen können, wie populäre Musik zündet.“

Anke Engelke wurde 1965 in Montreal/Kanada geboren und wuchs dort dreisprachig auf. Zur Schule ging sie in der Nähe von Köln und kann sich bis heute nicht vorstellen, in einer anderen Stadt zu leben.
Mit zehn Jahren sang sie in einem Kinderchor, mit zwölf moderierte sie Kindersendungen im Radio, mit dreizehn Jahren im Fernsehen. Die Arbeit in Radio-, Synchron- und Fernsehstudios gefällt ihr bis heute; ihre liebsten Synchronrollen sind immer noch „Marge“ bei den „Simpsons“ und „Dory“ in „Findet Nemo“.
2011 gehörte Anke Engelke zum Moderatoren-Trio des Eurovision Song Contests. Als Schauspielerin war sie erstmals in der „Wochenshow“ zu sehen. Seit über zehn Jahren und nach 8 Staffeln gilt ihre Reihe „Ladykracher“ als erfolgreichstes deutsches Sketch-Format.
Für das Kino übernahm Anke Engelke ebenfalls mehrere Rollen, u.a. in Detlef Bucks „Liebesluder“ und Cornelia Funkes „Gespensterjäger“ u.v.m. Seit 2013 ist sie Gastgeberin der WDR-Kultursendung „Anke hat Zeit“ und seit vielen Jahren bereits Host der Eröffnungs- und Preisverleihungsgala der Berlinale und des European Film Award.
Anke wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Grimme-Preis, dem Deutschen Comedypreis, dem Bayerischen Filmpreis, der Goldenen Rose von Luzern, der Eins Live Krone, dem Alfred E. Neumann-Teller und der Romy erhielt Anke Engelke zuletzt 2011 zwei Fernsehpreise für „Ladykracher“ und ihre ESC-Co-Moderation.
www.ankeengelke.de

Christoph Jacke

Prof. Dr. Christoph Jacke

Professor für Theorie, Ästhetik und Geschichte der Populären Musik

„Das Institut für Populäre Musik sollte zu einem Knotenpunkt akademischer und künstlerischer Ausbildung und Reflexion von Popmusik im weitesten Sinne werden. Gemeinsam mit dem von mir geleiteten interdisziplinären Studiengang ´Populäre Musik und Medien´ im Fach Musik an der Universität Paderborn und weiteren Standorten sollte es zu einem zentralen Netzwerk in NRW und Deutschland, später auch international, werden, in dem sich getroffen, in dem diskutiert, sich ausgetauscht und letztlich künstlerisches Schaffen und Wissenschaft, also Beobachtung von Gesellschaft, auf hohem Niveau betrieben wird.“

Christoph Jacke, Dr. phil., geb. 1968, Professor für Theorie, Ästhetik und Geschichte der Populären Musik im Fach Musik der Universität Paderborn, Studiengangsleiter „Populäre Musik und Medien“ (BA/MA) an der Universität Paderborn, Deutschland, Begründer und Sprecher der „AG Populärkultur und Medien“ in der „Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM)“ (2008-2017), Chair/Erster Vorsitzender „International Association for The Study of Popular Music/Branch Deutschland/Österreich/Schweiz (IASPM/D-A-CH)" (seit 2016), Wissenschaftlicher Beirat u.a. „Gesellschaft für Popularmusikforschung (GfPM, 2011-2016)", Mitglied Advisory Board „International Association for The Study of Popular Music/Branch Deutschland/Österreich/Schweiz (IASPM/D-A-CH, 2012-2016)", Mitglied im Beirat Institut für Populäre Musik an der Folkwang Universität der Künste Essen.
Aktuelle Buchpublikationen: Einführung in Populäre Musik und Medien“ (2. Auflage, LIT 2013), „Texte zur Theorie des Pop“ (Reclam 2013, hrsg. mit Charis Goer und Stefan Greif), „ShePop. Frauen. Macht. Musik!“ (Telos 2013, hrsg. mit Thomas Mania, Sonja Eismann, Monika Bloss und Susanne Binas-Preisendörfer), "Music Journalism" (IASPM@journal. No. 2/2014. Vol. 4., hrsg. mit Martin James und Ed Montano), "Perspectives on German Popular Music" (Routledge/Ashgate Popular and Folk Music Series 2017, hrsg. mit Michael Ahlers).
Weitere Publikationen und Infos siehe:
www.christophjacke.de

Dirk von Lowtzow

©Jutta Ohlmann

Dirk von Lowtzow

Sänger, Komponist, Autor

Dirk von Lowtzow (* 21. März 1971 in Offenburg) ist Sänger und Gitarrist bei der deutschen Rockband Tocotronic und Komponist. Seit 2001 veröffentlicht er zudem zusammen mit Thies Mynther Musik unter dem Namen Phantom/Ghost. Weiterhin lieh er Stücken von Sharon Stoned, Justus Köhncke, Tilman Rossmy, Frittenbude, Dillon, DJ Koze und den Beatsteaks (für die Fatih Akin-Verfilmung von 'Tschick') seine Stimme. 2003 veröffentlichte Dirk von Lowtzow für Deutsche Grammophon das Hörbuch "H.P. Lovecraft: Pickman's Modell; Musik des Erich Zann" 2010 las er den Roman 'Faserland' von Christian Kracht für das Hörbuch "Tryptichon" 2007 erschien sein Buch Dekade bei der Galerie Buchholz. Es enthält eine Auswahl an Tocotronic-Texten, Fotos der Band sowie Bilder befreundeter Künstler. Dirk von Lowtzow ist Mitglied im Beirat der Zeitschrift Texte zur Kunst, für die er zehn Jahre als Autor tätig war. Ausserdem unterstützt er die „Aktionswochen gegen Antisemitismus“ der Amadeu Antonio Stiftung sowie die linksradikale Jugendzeitschrift "Straßen aus Zucker". 2015 schrieb und arrangierte er die Musik zu seiner und René Polleschs Oper "Von einem, der auszog, weil er sich die Miete nicht mehr leisten konnte“ an der Volksbühne Berlin. Mit seiner Hamburger Rock-Band Tocotronic veröffentlichte Dirk von Lowtzow bereits 11 Alben. Der Bandname ist abgeleitet von einer japanischen Spielkonsole namens Tricotronic, einem Vorgänger des Game Boys. In ihrer Ursprungsphase galt Tocotronic als zentraler Teil der Stilrichtung Hamburger Schule neben den Bands Blumfeld und Die Sterne. In den späten 1990er Jahren wurde Tocotronic kommerziell erfolgreich: Seit K.O.O.K. (1999) erreichte jedes Album die Top 10 der deutschen Album-Charts. Das Album Schall & Wahn (2010) platzierte sich als erstes Tocotronic-Werk auf Platz 1. Tocotronics Alben und Songs platzierten sich regelmäßig in den Kritiker- und Leser-Bestenlisten der deutschen Musikpublikationen intro, Musikexpress, Rolling Stone, Spex und Visions[3] und rangieren dort nach der Häufigkeit der Nennungen auf dem 4. Platz (Stand Februar 2013). Im Mai 2015 veröffentlichte Tocotronic ihr aktuelles Album, das aufgrund der Farbe des Covers auch „Rotes Album“ genannt wird.

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